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Statement für ein Gespräch der LAHG mit dem Ministerium

 

 

Der Landesverband der Kehlkopfoperierten Rheinland-Pfalz e.V., der seit mehr als 30 Jahren Betroffene vor und nach einer Kehlkopfoperation betreut, spricht für  a l l e  Betroffene, denen mitten im Leben eine bösartige Krankheit (Tumorerkrankung, Schlaganfall usw.) widerfahren ist; so dass sie danach zeitlebens behindert sind. Es entsteht für sie eine völlig neue Situation, mit der sie fertig werden müssen und die teilweise ihre gesamte Familienplanung (Kindererziehung, -ausbildung, Hausbau u.v.m.) sowohl in ideeller als auch finanzieller Hinsicht beeinträchtigt.

 

Dies ist umso gravierender, als das Durchschnittsalter der Betroffenen heute zwischen 40 und 50 Jahren liegt, während es in der Vergangenheit noch bei 60 bis 70 Jahren lag. Angesichts der Tatsache, dass gerade die jungen Betroffenen wegen ihrer Behinderung von den Krankenkassen in die vorzeitige Berentung gedrängt werden, vertreten sämtliche Kehlkopflosenverbände die Auffassung, dass die zuständigen Stellen wie Krankenkassen, Bundesanstalt für Arbeit, Rentenversicherungsträger pp. für qualitativ bessere berufsbegleitende Maßnahmen sorgen sollen.

 

Es wird deshalb vorgeschlagen:

mit den berufsbegleitenden Maßnahmen bereits nach der ersten Diagnose zu beginnen, wobei die Zusammenarbeit des behandelnden Arztes mit dem Arbeitgeber (Arbeitsplatzsicherung), der Bundesanstalt für Arbeit, den Rehabilitationszentren sowie unseren zuständigen Verbänden von äußerster Wichtigkeit ist. Dass für die Rehabilitation eines kehlkopfoperierten Patienten mit Stimmverlust nach den heutigen Bestimmungen eine Zeitspanne von drei Wochen für den Einsatz am Arbeitsplatz angeordnet wird, ist undenkbar. Gerade hier müssten sich alle Verantwortlichen darüber einig sein, die Rehabilitationszeit derart flexibel anzusetzen, wie dies für eine „mit allen zuständigen Gremien“ abgesprochene Rehabilitationsdauer notwendig ist. Die Krankenkassen haben die Auswirkungen der Gesundheitsreform umzusetzen und sind daher gehalten, im Rahmen von Kostendämpfungsmaßnahmen die Hilfsmittelgewährung bei Kehlkopftumorpatienten einzuschränken. Dadurch ist eine optimale Betreuung in Frage gestellt und es müssten Maßnahmen zur Beseitigung dieser Missstände getroffen werden.

 

Wir als die Vertreter der Kehlkopfoperierten sind immer und jederzeit zu Gesprächsführungen bereit, die zum Wohle der Betroffenen führen..